Harley-Davidson

Racing History

 

 

"We have never claimed the Harley-Davidson to be a racing machine.

This machine is built primarily for service.

Nevertheless the regular Harley-Davidson stock machines (the kind you can buy)

have probably won more races, more hill climbs and more endurance contests

 than any other motorcycle made."

 

(1913 Harley-Davidson Sales Brochure)

 

 

First Races

 

During the past few month the sweeping victories of Harley-Davidson 

stripped stock machines have kept the motorcycle trade in a constant 

state of excitement.

 

The Dodge City 300-Mile Races 

 

The first public appearance of the stripped stock Harley-Davidson model 11-K 

was at Dodge City, Kansas, July 4th, 1914, where Walt Cunningham 

covered 120 miles in 105 minutes flat, an average of 68,18 miles an hour.

 

Dodge City

July 4th 1914

 

The first 300 Miler:

The "Coyote Classic"

 

 

The Bikes:

 

Twelve initial new 11-K personally tuned by Bill Ottaway

 

The Team:

 

Walter Cunningham, Paul Garst, Paul Gott, "Red" Parkhurst  & Alvin Stratton

 

Alva Stratton     *     Paul Garst     *     Walt Cunningham

(not shown: Red Parkhurst and Paul Gott)

 

 

The first 300 Miler saw six makes represented:

Harley-Davidson, Excelsior, Indian, Merkel, Pope and Thor.

 

Walt Cunningham after 100 Miles:  1 Hour and 28 Minutes

A streched rear chain and a fouled spark plug put him out of action at the 181th Mile

 

1.

Glen Boyd

Indian 8

2.

Bill Brier

Thor

3.

Carl Goudy

Excelsior

 

This was the first big race in which the young Milwaukee Motorcycle Company

had sponsored a Racing-Team against the Rest of the Industry.

 

 

Later at Rockford, Ill., August 9th, Alvin Stratton and one of the 11-K

made 100 miles in 97 minutes, 2 seconds, an average of 61,8 miles per hour.

 

At Sioux City, Iowa September 2nd, Bill Brier covered 74 miles during the 

first hour in this race.

 

At Milwaukee, October 4 th, Al Stratton won the 100-mile event in 95 minutes, 

10 seconds, an average of 63 miles per hour.

 

At Birmingham, Ala., October 5th, a stripped stock Harley-Davidson 

ridden by Leslie (Red) Parkhurst, won the F.A.M. one-hour championship.

 

1915 * 1916 * 1919 * 1920 * 1921

 

*

 

1915

 

Harley-Davidson Smashed World's Record in Six Places

 

July 3rd, 1915

 

1st, 2nd, 4th, 5th, 6th and 7th in 300 Mile at Dodge City

 

1st Otto Walker, Harley-Davidson 3 hrs. 55 min. 45 sec.

 

Otto Walker konnte gleich zweimal feiern:

 

Er gewann eines der schwersten Rennen gegen die weltweit besten Rennfahrer, 

kassierte eine Siegprämie von 600 Dollar für den ersten Platz 

und zusätzliche 200 Dollar für den neuen 300 Meilen Rekord.

 

(Für 800 Dollar musste ein Durchschnitts-Amerikaner fast ein Jahr lang schuften.)

 

Der 3. Juli 1915 war Otto Walkers 25. Geburtstag !

Harley-Davidson feierte zeitgleich seinen 1. Geburtstag im Renngeschäft.

 

Showdown in Dodge City

The Race of the Year

July 3, 1915

 

The Harley-Davidsons Were Started in Last Two Rows

 

3. Juli 1915   11 Uhr

Start zum Rennen des Jahres 

 

Excelsior, Cyclone, Merkel, Emblem, Pope, Indian

und Harley-Davidson kämpften um den Sieg.

 

"WIN ON SUNDAY - SELL ON MONDAY !"

 

Nummer 9, Nummer 3, Nummer 16 heißt die Reihenfolge nach der ersten Runde.

Taylor (9), INDIAN - Goudy (3), EXCELSIOR - Johns (16), CYCLONE

 

Nach der zweiten Runde führt "the yellow Demon"  mit Don Johns und hält

die Pole-Position bis ihn in Runde 16 ein Excelsior-Pitman zum Tankstop an

die Box beordert.    

 

12:22 Uhr

Floyd Clymer, Denver Motorschaden an seiner Excelsior

Kurz darauf fängt Patterson's Flying Merkel Feuer  

 

50 Runden oder 100 Meilen später:

 

Otto Walker an dritter Position

 

Carl Goudy auf  "Big Valve X" Excelsior "The Fastest Motorcycle Ever Built"

(Excelsior Werbung 1915)  führt vor Marty Graves auf  Indian-8,

 Glenn Boyd (Indian) ist Vierter, Glenn Stokes (Excelsior) Fünfter und 

Harry Crandall (Harley-Davidson) Sechster.

 

From the Judges Stand Looking East

 

52. Runde

 

Pit Stop

Otto Walker 

Rundendurchschnitt: 1 Minute, 31 Sekunden 

 

57. Runde

 

Pit Stop

Harry Crandall

Tankstopp - Öl und Benzin - Dauer: 1 Minute und 7 Sekunden

 

Joe Wolter and Otto Walker Going Into East Turn

 

60. Runde

 

Otto Walker (Harley-Davidson) in Führung

Glenn Boyd (Indian) Zweiter, Marty Graves (Indian) Dritter,

Joe Wolter (H-D) Vierter, Glenn Stokes (Excelsior) noch immer Fünfter,

Carl Goudy (Excelsior) auf Platz Sechs und Harry Crandall (H-D) auf Sieben.

 

70. Runde

 

Otto Walker liegt mit 40 Sekunden vor Boyd und mit

54 Sekunden vor Graves.

Joe Wolter ist noch immer auf Platz Vier.

Goudy nun Fünfter, Crandall Sechter und Parkhurst auf Sieben. 

 

Harley-Davidson Timers and Checkers

 

Nach 150 Meilen (75. Runde)

 

Otto Walker mit 57 Sekunden vor Graves und

1 Minute und 11 Sekunden vor Boyd.

Joe Wolter behauptet Platz Vier. Carl Goudy Platz Fünf.

Dahinter 3 Harleys: Crandall, Parkhurst und Al Stratton !

 

Fünf der ersten acht Maschinen: Harley-Davidson

 

In der 76. Runde fährt Wolter versehentlich an die Box.

 

Was war passiert?

 

Die H-D Box signalisierte Stratton mit Startnummer 22 einenTankstopp. 

Wolter, Startnummer 20, sieht durch seine ölverschmierte Brille 

die Nummer nicht richtig und fährt einen unnötigen Boxenstopp 

Zeitverlust: 1 Minute und 48 Sekunden.

 

Durch diesen Fehler kam es zu heftigen Streitigkeiten

in der Harley-Davidson Pit-Crew.

 

Kein Wunder - William S. Harley und Bill Ottaway wollten

in Dodge City:

 

 " the one - two - three!"

 

Erster, Zweiter und Dritter war befohlen.

Dieser Zwischenfall  brachte Harley-Davidson und Joe Wolter um den dritten Platz!

 

The Harley-Davidsons Usually Were Well Bunched

 

81. Runde

 

Parkhurst muss zum Reifen bzw. Radwechsel - 3 Minuten und 2 Sekunden

Sein nächster Stopp für Öl und Benzin war in der  91. Runde geplant.

 Nun, frisch befüllt, wurde die 133. Runde als letzter Tankstopp neu errechnet.

 

Nach 180 Meilen - 90. Runde

 

Joe Wolter und Harry Crandall nunmehr auf Platz 3 und 4 !

Glen Boyd zurück auf Platz 4 und hinter ihm die Harley-Meute:

Red Parkhurst auf Platz 6, Al Stratton Position 7, 

Brier auf 8 und Ralp Cooper kam als Neunter.

 

Aber wo ist Ray Weishaar, der smarte H-D Werksfahrer aus Wichita, Kansas ?

Ein Sturz  nach einer Reifenpanne  in der 59. Runde warf ihn um 

36 Minuten und 57 Sekunden zurück.

Er fuhr bis dahin ein gutes Rennen und wollte eigentlich nicht

 auf das hohe Preisgeld verzichten. 

 

Auch Walker, Joe Wolter und Red Parkhurst hatten Reifen-Probleme (Tire-Blowouts) 

schafften es aber jeweils auf den Felgen in die rettende Box. 

Bei Bill Brier war es nicht nur der Reifen

sondern auch eine defekte Kette die ihm am Weiterfahren hinderte.

 

A Section of the Bleachers Giving Idea of the Crowd

 

93. Runde

 

Joe Wolter ebenfalls Tire-Blowout.

Er fährt fast die ganze Runde auf der Hinterradfelge zurück zur Box.

Die gesamte Aktion kostet ihm 12 Minuten und 23 Sekunden.

 

 

Harry Crandall, Al Stratton und Ralph Cooper fuhren das gesamte Rennen 

ohne Sturz oder Panne. Weishaar wechselte eine Zündkerze, Joe Wolter nahm

beide heraus, guckte sie an und schraubte die gleichen Kerzen wieder rein.

Während des gesamten Rennens wurde nur zum Hinterrad- und Kerzenwechsel

an den Harley-Davidson Maschinen geschraubt.

 

Nach 200 Meilen (100 Runden)

 

Walker führt vor Graves, Crandall ist Dritter.

Dann folgen: Parkhurst, Stratton, Brier, Wolter und Cooper.

 

Walkers gefahrene Zeit nach 200 Meilen:  

 

Neuer Weltrekord:

 

2 Stunden, 32 Minuten und 58 Sekunden.

Ergibt ein Stundenmittel von: 78.40 Meilen

 

Walker Getting Away at 204 Miles With a Good Lead

 

 

103. Runde

 

Harry Crandall Tankstopp und weiter

 

Otto Walker Coming Down Straightaway Past Grandstand

 

Nach 220 Meilen oder 110 Runden

 

Otto Walker mit 4 Minuten und 2 Sekunden vor Graves.

Crandall an dritter Position.

Goudy Vierter, Parkhurst Fünfter, Stratton Sechster,

Wolter Siebter und Cooper auf Platz Acht.

 

Goudy führte vor Marty Graves, Glenn Boyd war Vierter,

Glenn Stokes Fünfter und Harry Crandall Sechster.

 

Ray Weishaar, "Red" Parkhurst and Joe Wolter Well Bunched

 

119. Runde

 

Walker fuhr mit Rundenzeiten von 1:26, 1:27, 1:28 seinenHinterreifen heiß.

Ein Tire-Blowout war die Folge. In der 119. Runde fährt auch er auf

der Felge in die Box. 5 Minuten und 55 Sekunden später hat er bereits

wieder eine Runde absolviert.

 

120. Runde - 240 Meilen

 

Goudy führte vor Marty Graves, Glenn Boyd war Vierter,

Glenn Stokes Fünfter und Harry Crandall Sechster.

 

125. Runde

 

Nun war Marty Graves auf seiner Achtventiler-Indian in Führung gegangen.

Walker ist Zweiter, Crandall Dritter, Parkhurst Vierter, Stratton Fünfter.

 

135. Runde

 

Graves führt mit 1 Minute und 7 Sekunden 

 

145. Runde (290 Meilen)

 

Graves führt mit 1 Minute 3 Sekunden.

 

Wird die Achtventiler durchhalten? fragten sich viele der engagierten 

und begeisterten Zuschauer. Fünf Achtventiler waren gestartet.

Zwei waren bereits ausgefallen und Glenn Boyd auf Indian-8 lag

hoffnungslos hinten. Walker, Crandall, Wolter, Parkhurst, Stratton

und Cooper, auf Harley-Davidsons, Graves auf 8-Valve Indian und

Goudy mit der Big Valve X waren nun die Favoriten für das hohe Preisgeld.

 

 

Mit einer Rundenzeit von 1:29 kommt Walker aus der 148. Runde

 

149. Runde

 

Walker sieht Marty Graves am Rande der Rennstrecke wie er

verzweifelt versucht seine "eight valve" zur Weiterfahrt zu bewegen.

Böse Zungen behaupten ein Gläschen Sprit war sein größter Wunsch.

 

Otto Walker Getting the Flag to Enter His Final Lap

 

Ein großartiges Motorradrennen ist nach 3 Stunden, 55 Minuten

und 45 Sekunden zu Ende.

 

Der Sieger: Otto Walker  auf Harley-Davidson

 

The new 300-Mile Record  -  76.27 Miles per Hour !

 

Harry Crandall Winner of 2nd.  Fred J. Kihm* (right)

*Fred J. Kihm war Manager des Harvey House.

Harley-Davidson Race Team Stützpunkt in Dodge City

 

Otto Walker, Harry Crandall, Joe Wolter, Red Parkhurst, Alva Stratton, Ralph Cooper

 

The Harvey House Girls Came Out to See Time Trials

 

Die Menü-Karte im Harvey House

 

Potage Harley-Davidson

Consomme Otto Walker

Salmon Cutlets a la Crandall

Fast Service, Spectacular Food and Harvey Girls, Too

Fred Harvey hatte 1876 die Idee einer Restaurant-Kette entlang des Santa Fe Trails.

Seine Philosophie war "doing everything first class". Vorzügliches Essen und erstklassiger Service.

Als Fred Harvey 1901 starb erbte sein Sohn 15 Hotels und 47 Restaurants. 

 

Harvey Girls

Wanted, young women of good character, attractive and intelligent,18 to 30."

 

Harvey's Anzeige in Zeitungen des Ost- und Mittelwestens.

Harvey Girls waren perfekt geschult und trugen nette, einheitliche Kleidung (Uniform).

Die Kombination aus guter Küche, vornehmer Atmosphäre, China-Porzellan und Silberbesteck

war der Unterschied zu den typischen und einfachen Speiselokalen dieser Zeit.

Die Mädchen taten ein übriges. Ob einfacher Farmer, Rancher oder Eisenbahner alle kamen

wieder und wieder.

 

*

"Oh, the pretty Harvey Girl beside my chair,

A fairer maiden I shall never see,

She was winsome, she was neat,

she was gloriously sweet,

And she certainly was very good to me."

 

*

Will Rogers:  "Fred Harvey kept the West in food and wives."

 

 

 

"Otto Walker, New Champion of the World"

(The Dodge City Daily Globe)

 

Dodge City hatte zu diesem Zeitpunkt 4000 Einwohner und das Dodge City 300-Mile Race

war die grösste Veranstaltung im Kalender 1915. Bis zu 13000 Gäste waren in der Stadt.

 

 

 

Harley-Davidson Winnings

at Dodge City

 

1915 Otto Walker

3:55:45

300 miles

1916 Irvin Janke

3:45:36

300 miles

1920 Jim Davis

3:40:04

300 miles

1921 Ralph Hepburn

3:30:03

300 miles

 

Year after year, Harley-Davidson wins the Dodge City Classic.

These Victories demonstrade unmistakably the unmatched power

and superior stamina of the Harley-Davidson which has justly earned the slogan:

 

"W O R L D ' S   C H A M P I O N" 

 

 

Dodge City, July 5, 1920

 

Harley-Davidson Wins Big Dodge City Race

 

At the start of the big race

 

15 Starters: 

7 Harley-Davidson pocket valves

3 Indian 8-valves and 5 Indian pocket valves

 

1. Jim Davis (Harley-Davidson)

2. Otto Walker (Harley-Davidson)

3. Ray Weishaar (Harley-Davidson)

 

4. Paul "Speck" Warner (Indian-8)

5. Curly Fredericks (Indian)

 

Gene Walker (Indian-8)

Albert Burns (Indian-8)

 

Jones slowing down for a pit stop

 

Hepburn about to pass Gene Walker's big 8 valve

 

Davis and Jones at the 200-mile stage

 

Bill Ottoway (Team Manager), Howard Campell (Pitman, Jim Davis, Otto Walker, Ray Weishaar, 

Maldwyn Jones, Ralph Hepburn, Fred Ludlow, Irvin Janke, Ben McGinnis (Pitman) and Henry 

Sieverson (Hank Syvertson) and Lacy Crolius (Advertising Manager Harley-Davidson Motor Co.)

 

 

No wonder Wm. S. Harley smiles 

 

Wm. Harley concratulating Jim Davis at the finish

 

 

W.W. Whiting who was responsible for the

revival of the big Dodge City Classic

 

Maldwyn Jones

100-Miles: 1:11:12

200-Miles: 2:26:48 

 

 

Jim Davis and his winning Harley-Davidson

New 300-Mile World's Record 

3:40:04

 

 

Walt Higley

 

 

Jim Davis and his pretty wife

 

Bill Ottoway, Jim Davis (first), Ralph Hepburn, Fred Ludlow, Otto Walker (second),

Ray Weishaar (third), Maldwyn Jones (place) and Hank Syvertsen. 

(July, 5th 1920 * Dodge City, Kansas)

 

 

 

Dodge City, July 4, 1921

 

In a superb exhibition of consitency,

Harley-Davidson finished 1st, 3rd, 4th, 5th, and 7th -

winning the Dodge Ciity Classic for the fourth consecutive time.

 

The Harley-Davidson Team:

Walter Higley  - Fred Ludlow  -  Ralph Hepburn  -  Jim Davis  -  Ray Weishaar  -  Otto Walker

 

Start of the big 300-Mile Race

 

Pit Signal:    Hepburn "going steady"

Harley-Davidson signal system worked perfectly

 

T.A. Miller, Bill Ottoway and Edwin Keller

"clocking" Hepburn

 

Weishaar stoping for gasoline

 

Otto Walker starting after pit stop

 

Mr. G.T. Briggs and Mr. Walter Davidson

 

Ralph Hepburn, who exceeded the world's records 

for 100, 200 and 300 miles

and won the Dodge City Classic 

 

Higley and Hepburn with their mascots,

"The Tortoise and the Hare" 

 

Harley-Davidson

"World's Champion"

 

 

Walter Davidson announced to the Harley-Davidson Riders:

 

"I have had more enjoyment and a bigger thrill today than I have had 

in a long time and I feel I must pay for the privilege"  

 

and forthwith, he proceeded to pass out $20 Notes to the Riders.

 

Dick Mansfield, Washington D.C. Cartoonist sees

Fred Ludlow, winner of third place in the

Dodge City Classic, July 4t, 1920 

 

 

 

 

Use Harley-Davidson Oil

 

Your dealer sells it in trade-marked, sealed cans

 

(1920)

 

mail@harleysons.de