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In Memory * Zur Erinnerung
Germany's Harley-Davidson Racer
Robert "Robby" Jecker 1902-1932
Robert "Robby" Jecker
11. September 1902 - 15. Juli 1932
Wohl der schwerste Verlust für den deutschen Motorradsport in der Saison 1932 war aber doch der Tod des Rheinländers Robby Jecker-Aachen, eines Sportmannes, wie man ihn so fair, so begeistert und so treukameradschaftlich nur ganz selten antrifft.
Robby Jecker, der den Motorradsport über alles liebte und ihn als absoluter Amateur und Herrenfahrer betrieb, schied, erst 30 Jahre alt, durch einen wirklich tragischen Unfall - weder durch eigenes Versehen noch durch irgendwelches persönliches Verschulden - aus dem Leben: beim Training zum Großen Preis von Belgien am 15. Juli auf der bei Spa gelegenen Francorchamps-Rundstrecke prallte er in vollem Tempo mit dem ihn in falscher Fahrtrichtung entgegenkommenden Italiener Quaglieni derart heftig und unglücklich zusammen, das beide Fahrer im Sturz tödlich verletzt wurden.
ADAC Motorwelt Nummer 47/48 25.11.1932
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Eifel-Rennen Motorräder 17. Juli 1924 Klasse VI über 750 ccm 10 Runden - 332 km
Im Frühjahr 1922 beschloss der ADAC auf einer rund 33 km langen Strecke rund um den Ort Nideggen eine "Eifelrundfahrt" zu veranstalten. Dieses Eifelrennen führte durch 7 Ortschaften, es gab keine Klasseneinteilung, jedes Fahrzeug war zugelassen. So erschienen am 15. Juli 1922 über hundert Fahrzeuge zum Start.
Die Serpentinen bei Nideggen
Eifel-Rennen Motorräder 17.-19. Juli 1924 Klasse VI über 750 ccm 10 Runden - 332 km
In den Jahren 1924 bis 1926 wurde das Rennen, diesmal mit Klasseneinteilung und Unterscheidung der Fahrzeuge, wieder ausgetragen. Jedoch wurden die Rennen von mehreren tödlichen Unfällen überschattet.
Robert "Robby" Jecker
DEUTSCHEN TOURIST-TROPHÄE 1924 Herrn R. JECKER Aachen auf HARLEY DAVIDSON
Originalplakette 11,5 cm x 14,5 cm Robby Jecker 1924
ADAC EIFELRUNDFAHRT Dem Inhaber der DEUTSCHEN TOURIST-TROPHÄE 1924 Herrn R. JECKER Aachen auf HARLEY DAVIDSON
Auf nicht weniger denn 3 Tage, den 17., 18. und 19. Juli 1924, lud man die deutsche Motorsportgemeinde in die herrlichen Eifelberge bei Nideggen. Mit hochgespannten Erwartungen drängten wiederum Tausende und aber Tausende zu der einzigartig gelegenen Gebirgsrennstrecke.
In ungeahtrer Zahl waren die Meldungen zu den 3-tägigen Veranstaltungen aus allen Gauen des Reichs eingegangen. Alle Voraussetzungen waren gegeben zu einem sportlichen Ereignis besonderer Art, als Eifelsturm und Regen die ganze Veranstaltung fast in Frage stellten.
(Der Nürburg-Ring - Eifelrennen 1922-1926, Juni 1926)
17. Juli 1924 Tag der Motorräder
Robby Jecker auf seiner Harley-Davidson Rennmaschine und sein Bruder Gustav (rechts) mit Kamera unter dem Arm
(The Harley-Davidson Enthusiast No. 76, September 1924, Page 15)
1. Platz 1000 ccm Robert Jecker, Aachen - Harley-Davidson 5:03:28
2. Platz 1000 ccm Paul Rüttchen, Erkelenz - Harley-Davidson 5:15:03
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Grosser Preis der Landesgruppe West DMV 23. - 24. August 1924
Robby Jecker, Harley-Davidson 1924
1. Preis Kategorie E Klasse B
Robert "Robby" Jecker, Aachen Harley-Davidson
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Robby Jecker (87) Rund um Schotten 1931 2. Platz
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Robby Jecker (101) und Paul Weyres (106) im Vorstart beim Schleizer Dreieck Rennen 1931
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Robby Jecker (101) im Gespräch mit Sportpäsident Kroth und Dr. Stüber Schleizer Dreieck 1931
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Robby Jecker's 8-Valve
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8-Ventil Harley-Davidson Motor und deutsche Strassenzulassung
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"ASK THE MAN WHO OWNS ONE" (PACKARD since 1899)
Robby and his 1928 PACKARD Standard Eight 443 Runabout Robby's Managerin war die berühmte Automobilsportlerin Irmgard Lange-Allmers
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Großer Motorradpreis von Belgien 1932 Spa/Francorchamps
In memoriam Robert Jecker !
Robby Jecker
geboren zu Aachen am 13. September 1902, er starb zu Stavelot am 15. Juli 1932, 21 1/2 Uhr infolge eines Unglücksfalles. Er wird allen, die ihn in seiner Herzensgüte, in seinem kraftvollen Lebensmut, in seinem Streben nach Leistung und Erfolg kannten und ihm nahestanden, unvergeßlich bleiben.
Leider stand das Rennen in diesem Jahr unter einem bösen Stern. Das Training zum großen Preis hat zwei Menschenleben gefordert. Der Italiener Quaglieni stieß mit dem bekannten deutschen Fahrer Robby Jecker, Aachen, zusammen. Der Italiener war sofort tot, der Deutsche wurde mit schweren Arm- und Beinbrüchen und inneren Verletzungen ins Krankenhaus geschafft, wo er noch am selben Tage seinen Verletzungen erlag. Der Tod des sympatischen Fahrers Robert Jecker, Aachen ist ein besonders tragischer Fall, da den Fahrer selbst nicht die mindeste Schuld trifft. Hier war es der Italiener Quagliene, der vollkommen unverständlicherweise den Kurs in falscher Richtung befuhr, Robby Jecker der sich gerade in vollem Tempo befand, rannte senkrecht auf den ebenfalls in voller Fahrt daherkommenden Italiener.
(Das Motorrad 23. Juli 1932)
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Fritz Simmerlein 14. Juli 2009 |