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Jack Pine Tour 1930
Jack Pine All Over in Michigan
Die vielbegehrte Kuhglocke, wohl, die teuerste, die es jemals gab
The coveted cow-bell! This is the necklace for which 45 happy handlebar hustlers rustled their motorcycles through Michigan sand and backwoods !!!!
Cow Bell Leaves Michigan for First Time . . . William Davidson, Jr. Wins Famous Annual Lansing Classic
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W. Meschke, deutscher Teilnehmer aus Danzig-Langfuhr A German at the Jack Pine 1930 - Mr. Meschke from Danzig, Germany
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Vielleicht die originellste Trophäe, die einem Sieger winkt, ist die des Motorradclubs in Lansing, Michigan. Nämlich: eine Kuhglocke. Aber gerade so originell war auch die Art und Weise, wie diese, jedes Jahr auf der an Mensch und Maschine die härtesten Anforderungen stellenden und auch größten Zuverlässigkeitsfahrt in den Vereinigten Staaten so heiß umstrittene Throphäe zustande kam.
Auf der Fahrt im Jahre 1923 kam ein Teilnehmer durch das Läuten einer Kuhglocke auf die Idee, sich diese anzueignen (wenn sich die Kuh auch gegen den Raub sträubte) und sie aus Jux dem Sieger zu überreichen. Seitdem wird dem Sieger, außer dem Pokal, noch vom letzten Sieger die Glocke überreicht.
Die Jack Pine Tour 1930 ist vorüber wie alle ihre Vorgänger, aber die Erinnerungen werden in uns bleiben. Am 31. August, 7 Uhr morgens, rollten 45 der besten Fahrer des Mittelwestens aus den Toren Lansings, um sich in des Wortes wahrstem Sinne durch 450 Meilen Sand, Lehm u.s.w. hindurchzupflügen. Der Verteiger des vielbegehrten Kuhschmuckstückes hatte es wohl am härtesten. Ich denke nicht, das es gerade ein angenehmes Gefühl ist, fortwährend durch das Läuten der Glocke daran erinnert zu werden, das man sie verlieren kann.
A gravel-hound's paradise in the sand and among the stumps of the Jack Pines
Stellt euch mal vor: Für 2 Tage und je 10 Stunden am Tage, zeitweise im Sattel sitzend, zeitweise irgendwo durch die Heimtücke eines Loches oder eines gerade im Weg stehenden Baumes oder Baumstumpfes am Boden liegend, oder die Maschine schiebend oder hebend und tragend unter der drückenden Augustsonne zu sein, ist keine Spielerei. Gar viele blieben auf der Strecke liegen, um, nachdem sie ausgeruht waren,einige Meilen zum nächsten Farmhaus zu laufen uns sich ihre Maschine mit einem Pferdegespann zur nächsten fahrbaren Straße bringen zu lassen. Manches Schutzblech oder Kettenschutz, die durch Stürze überflüssig wurden, können für Jahre hinaus auf der Strecke noch gefunden werden. Daß sich die Fahrer manchmal auch einer anderen Sprache als des guten Englischen bedienten (ich meine selbstverständlich das Fluchen), brauche ich kaum zu erwähnen. Und können wir ihnen das verdenken?
The riders check in at Standish, Michigan, at noon-time the first day. Here's where they park their machines and take in fuel for the tummy. Boy, and how they stowed it away !
In Garyling, dem Ziele des ersten Tages, schrieben sich noch 38 Fahrer ein. Die anderen gaben verschiedener Umstände halber auf. Der zweite Tag war war ungefähr dasselbe wie der erste, nur das sich die Zahl der Teinehmer noch etwas verkleinerte. Durch ein großes Bankett (denkt aber ja nicht, daß dabei nur Wasser getrunken wurde!) in Lansing wurde diese Fahrt abgeschlossen und den Siegern in den verschiedenen Klassen die Preise überreicht. Die Kuhglocke ging, zum erstenmal in der Geschichte dieser Fahrt aus dem Staate Michigan nach Milwaukee. Und mit einem Milwaukee-Produkt, einer Harley-Davidson, gefahren von dem Sohne des noch immer tätigen Erbauers der ersten Harley-Davidson, Bill Davidson, jr., wurde sie gewonnen.
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Bill Davidson, der diesjährige Gewinner der Kuhglocke
William Davidson, Jr., winner of first place in the famous Lansing, Michigan, "Cow Bell" classic. Bill's Dad is the Vice-President and General Works Manager of the Harley-Davidson Motor Co. It is interesting to note that the personnel of the Harley-Davidson Motor Co. believe in their own product to the extent that they not only RIDE . . . . but RIDE TO WIN !
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Dan Raymond, der Verteidiger der Kuhglocke. Er trägt sie an einem Riemen quer über die Brust.
Dan Raymond, the Muskegan, Michigan, road hound and stump-dodger. Dan took the high places last year and in 1928. This picture taken at one of the checks in this year's run
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Focus your "Lenz" - Here's Oswald, who copped first honors in the sidecar class Bob, who after only two weeks aboard a saddle . snatched first in the Class B solo and Oscar, winner in 1925, 1926 and 1927, who took second in the class A solo this year. Some riders !
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Motor und Sport * Heft 13 * 29. März 1931 The Harley-Davidson Enthusiast * October 1930
mail@harleysons.de
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